Akfgfragments 2nd interview

Akfgfragments: Den Albumcredits nach sind Sie, Masafumi Gotoh, der Einzige Produzent des Albums Wonder Future. Das ist ganz anders im Vergleich zu den vorigen Alben, welche von der gesamten Band produziert wurden. Können Sie uns den Grund nennen und sollen kommende Alben ebenfalls nur von Ihnen produziert werden?

Masafumi Gotoh: Dieses Mal wurde das Album außerhalb von Japan ohne Regisseur  aufgenommen. Deswegen mussten wir uns um alles selber kümmern. Im Angesicht dieser technischen Angelegenheit mussten wir jemanden auswählen, der für Zügel in die Hand nimmt und die Aufnahme beaufsichtigt. Ich schlug als erster vor, diese Aufgabe zu übernehmen. Dann, da wir einen straffen Zeitplan hatten und uns somit nicht gemeinsam um das Überprüfen des Mixing kümmern konnten, ging ich allein, erklärte unsere Situation, fragte nach Meinungen und erstellte einen Bericht für das Mixing. Das war meine Aufgabe. Die Lieder wurden an vier verschiedenen Orten aufgenommen: Studio 606, Landmark Studio, Cold Brain Studio und Aoyama Compal Studio. Was hat die Aufnahme in den USA am Album verbessert und warum habt ihr Studio 606 ausgewählt?

Kensuke Kita: Das Studio 606 der Foo Fighters zu benutzen, gab uns die Chance „Sound City : Real to Reel“ (eine Musikdoku über Sound City Studios in Los Angeles, Regie von Dave Grohl, 2013 veröffentlicht). Die Konsole von Neve (kommt in der Doku vor) ist diejenige, mit der viele Künstler Album aufgenommen haben, die wir so toll finden und uns unbedingt wünschten, sie zu benutzen. Aber eigentlich wollten wir ein wenig angeben, als wir zum Studio der Foo Fighters gehen (lacht).

Takahiro Yamada: Als wir dieses Album erstellten, war der Bandname der Foo Fighters von Anfang an ein Schlüsselwort.

Kensuke Kita: Wir wollten leichte Lieder mit starkem Rock’n Roll spielen, und dabei acht verschiedene Rhythmen kreieren.

Takahiro Yamada: Mit dem Ziel sind wir in die USA nach Los Angeles.

Kensuke Kita: Ijichi’s Fähigkeiten als Drummer haben sich stark verändert, nachdem wir in den USA waren. Zuert hat er den Klang seines Schlagzeugs verändert.

Kiyoshi Ijichi: Es ist anders als in Japan. Als wir den Bass zum ersten Mal eingestellt hatten, merkten alle: das ist anders als in Japan.

Kensuke Kita: Als er den Ton seines Schlagzeugs anpasste, dachte ich „das klingt echt super!“. Ich war so aufgeregt und war mir sicher, wir würden alles gut machen.

Sound City informations

Akfgfragments: Für diejenigen, die Wonder Future noch nicht gehört haben, was meint ihr, unterscheidet es von Landmark?

Kensuke Kita: Das große Tôhoku Erdbeben (11. März 2011) hat Landmark stark beeinflusst. Nach dem Erdbeben versammelten wir uns im Studio, wir wollten Songs machen und aufnahmen, wir fühlten uns verbunden. „Unser nächstes Album wollen wir in Japan aufnehmen“, das war unser Konzept. Wonder Fiture dagegen wollten wir im Ausland aufnehmen. Deswegen gibt es einen großen Unterschied zwischen beiden Alben.

Takahiro Yamada: Wonder Future ist das, was nach Landmark passiert.

Kensuke Kita: Landmark hat so viele verschiedene Klänge und ist heiteree. Wonder Future ist einfach nur Rock ’n Roll.

Kiyoshi Ijichi: Es ist etwas, was nur wir vier gemacht haben.

Takahiro Yamada: Auf der Landmarktour waren wir ja auch zu siebt.

Kensuke Kita: Richtig. Chor und zwei Musiker am Keyboard und dem Schlagzeug waren mit uns auf Tour.

Akfgfragments: Eure Fans weltweit danken euch, dass ich euren vorletzten Tag der nationalen Tour gesendet habt. Wie habt ihr das organisiert? Das hat bestimmt lange gedauert, alles vorzubereiten.

Kensuke Kita: Das freut uns, wenn die Fans sich freuen. Die gesamte Vorstellung wurde ja übertragen, mit Zugabe. Das ist super. Obwohl es von uns war, dachte ich „Ajikan sind zu großzügig“ (lacht). Ich dachte auch bei mir „super, da kann man das zu Hause schauen und ein Bier trinken“.
Das ist natürlich super für die japanischen Fans, die nicht kommen konnten, und noch besser für die Fans im Ausland. Wir hatten vorher noch nie so eine Bühne und Shimoryo (Keyboard) will nicht mit nach Europa und Südamerika kommen, deswegen freuen wir uns, dass alle die Show sehen konnten. Manchmal hab ich versucht, mich um die Kamera zu kümmern, aber ich glaube, die Momente wurden nicht übertragen (lacht).

Akfgfragments: Wann wollt ihr eine Tour in den USA und noch eine in Asien machen?

Kensuke Kita: Wir haben schon oft darüber gesprochen. Wenn die Zeit es uns erlaubt und die Fans enthusiastisch sind, werden wir das so bald wie möglich machen. Ich selbst würde gern wieder in Los Angeles spielen. Wir waren zwar schon zwei Mal in New York, aber dort würde ich auch gern wieder hin. Ich würde gern so bald wie möglich eine Tour in USA und Asian machen.

Akfgfragments: Könnt ihr uns noch etwas über Uso to Wonderland sagen? Es ist echt super, Kita singen zu hören, wir hätten gern mehr davon.

Kensuke Kita: Ja. Als wir Uso to Wonderland machten, war Ajikan … wie soll ich es ausdrücken? In einer Sackgasse angekommen. Als ich die Materialien bekam dachte ich natürlich, dass Gotch singen würde. Aber mir wurde gesagt „Ken-chan, sing einfach mal, nur um zu sehen“. Ich hatte gar nicht an so etwas gedacht, daher war ich überrascht. Die anderen haben mich unterstützt, also hab ich am Ende doch gesungen (lacht). So ist es passiert. Dann dachte ich, es wäre super, das mal im Ausland zu spielen, aber momentan weiß ich nicht wirklich, wie es wird.

Ajikans Mitarbeiter: Was hälst du von der Nachfrage der Fans, dich öfter singen zu hören?

Kensuke Kita: Ich freue mich sehr darüber, vielen Dank dafür.

Ajikans Mitarbeiter: Wann wirst du singen, Yama-chan ?

Kensuke Kita: Ich hab Yama-chan schon Karaoke singen hören.

Takahiro Yamada: Ich singe immer mit meinem Herzen (lacht). Vielleicht mal, wenn ich besser singen kann…

Kensuke Kita: In Yama-chans Demo kann man seine schöne Stimme manchmal hören. So zwichen uns freuen wir uns immer darüber. Ihr könnt es euch vielleicht nicht vorstellen, aber er hat eine niedliche Stimme. Wir nennen ihn den letzten jungen Mann unter uns. So könnt ihr euch seine tolle Stimme vorstellen (lacht).

Akfgfragments: Viele Fans versuchen Kitas verzerrten Sound nachzuahmen, was ist dein Geheimniss dabei, Ken-san?

Kensuke Kita: Ich glaube, den Song mache ich mit meinem Verstärker und meiner Les Paul schon seit Jahren. Das freut mich. Die Leute reden kaum über den Klang meiner Gitarre, wenn ich diesen Sound hin bekomme. Es ist also eine Ehre zu hören, wie die Fans von außerhalb Japans darüber denken, das freut mich sehr. Bei live Shows spiele ich meistens mit gleichbleibender Verzerrung, aber bei Aufnahmen benutze ich scho öfter die Knöpfe. Dann spüre ich immer die Dichte des Sounds. Ich glaube, er kommt am besten, wenn wir tiefe Noten spielen und das Ganze dann verzerren.

Akfgfragments: Werdet ihr zu eurem 20. Jubiläum eure Indiesongs neu auflegen?

Kensuke Kita: Nein, aber wir haben schon darüber nachgedacht, unsere ersten Songs noch mal neu zu machen, es wäre super, wenn wir das zusammen machen würden.

Akfgfragments: Wr haben schon oft akustische Versionen von euch gehört. Macht ihr irgendwann ein akustisches Album?

Kensuke Kita: Viele Bands machen das. Vor vielen Jahren, ich weiß nicht mehr genau wann, ich glaube, während unserer Hall Tour 2009, haben wir teilweise akustisch gespielt. Wenn ich jetzt darüber nachdenke und das von damals noch mal anhöre, klingt das gar nicht so schlecht. Vielleicht eines Tsges bei einer Veranstaltung. Aber momentan sieht es nicht danach aus (lacht).

Akfgfragments: Könntet ihr zum Abschluss euren Fans eine Nachricht geben?

Kensuke Kita: Es freut mich wirklich sehr, dass es so viele Ajikanfans auch außerhalb Japans gibt die uns unterstützen. Ich hoffe, in der Zukunft auch Alben und Touren zu machen, von denen ihr alle etwas habt. Vielen Dank.

Kiyoshi Ijichi : Wir kommen bald wieder nach Frankreich, bitte wartet auf uns!

Kensuke Kita : Ja! Ich war so froh, dass so viele Leute auf uns warteten, nachdem der Auftritt vorbei war. Die Fans wollten Unterschriften und unsere Hände schütteln.

Takahiro Yamada: Das stimmt. Irgendwie haben sie uns ihre Liebe gegeben. Vor 20 Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, dass unsere Musik übersee gehört werden würde, also unterstützt uns bitte weiterhin, wir werden weiter Lieder und Alben erstellen, die nicht nur in Japan, sondern außerhalb zu kaufen sind.

Masafumi Gotoh: Vielen Dank für eure bedingungslose Unterstützung. Ich bin darüber überaus glücklich. Ich dachte nie auch nur für eine Sekunde, dass so eine Art Fansite von Fans von Übersee jemals entstehen könnte. Ich werde sie immer gut im Blick behalten. Ich wünsche mir, dieses Mal wieder viele Fans bei unserer Tour zu sehen. Vielen Dank für eure anhaltende Unterstützung.

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